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MiT – MiTreden, MiTmachen, MiTgestalten (Amtsblatt Ingersheim KW 34)

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Sehr geehrte Ingersheimer/innen,

 

unser Hauptanliegen die MiT-Gruppe überhaupt zu gründen und uns in die Kommunalpolitik einzubringen, waren schwebende, intransparente Hintergrundvorgänge, die nicht anders als massivster Raubbau an unserer Ingersheimer Gemarkungfläche bezeichnet werden können.

 

Der Gewerbepark Bietigheimer Weg, vom Verband Region Stuttgart urspünglich als Grüne Infrastruktur mit hoher/sehr hoher Bodenbedeutung bewertet und auch als Frischluftschneise ausgewiesen, wurde in 2016 als Gewerbeschwerpunkt erkoren.

 

Seltsamerweise wurde, trotz der regionaler Zuordnung der Gemeinde Ingersheim zur Eigenentwicklung, das Baugebiet Beeten II planerisch enorm vorangetrieben. 

 

Planungsausschusssitzung vom 21.06.2017. Beschlussvorschlag: Pkt. 1 Bis zur Begründung des Bedarfs stehen der Planung Ziele der Regionalplanung entgegen.

 

Bislang liegt keine begründete Bedarfsliste vor.

 

Die Region Stuttgart konterkariert ihre eigenen Planungen.

 

Was sind die Ursachen solcher kompletten Flächennutzungsplanänderung? Ist Ingersheim das Flächenreservoir von Bietigheim? Selbstständigkeit in Abhängigkeit von Bietigheim-Biss.?

 

40% Gewerbe-„Erträge“  hat sich Bietigheim ausgehandelt. Braucht die Bietigheimer Wohnbau Flächen für voluminösen, sozialen (teuren) Geschosswohnungsbau auf Ingersheimer Gemarkung? Aktion eines zielorientierten, gemeinschaftlichen Bürgermeister-Rankings im neoliberalen (höher, weiter, schneller, mehr) Deckmäntelchen? Die Schutzgüter Mensch, Tiere, Pflanzen, Wasser, Klima/Klimawandel/Hitzeperioden, Luft/Durchlüftung -Verkehrsaufkommen in Abgase/Lärm, Landschaftsbild vernachlässigbar?

 

Die erheblichen Verkehrs-Zunahmen des  MIV (motorisierter Individualverkehr) und von LKWs  an der längst überlasteten Durchgangsstraße sowie den Landesstraßen, wird durch diese Flächenerschließungen ganz bewusst in Kauf genommen. Die gesundheitlichen Belange: Erkrankungen durch Lärm und Luftschadstoffe völlig ausgeblendet. Umgehungsstraßen produzieren genauso Schadstoffeinträge mit Hintergrundlärm in die Wohngebiete.

 

Der umweltschädliche Investoren/Bauträger-Siedlungsdruck, Minderung der Lebens- und Umgebungsqualität, lange Versorgungswege usw. Sollen Ingersheimer Bürger diese Wachstums-Party weiter bezahlen?

 

In Brühl II wurde diese Vorgehensweise bereits schon praktiziert.

 

Lesen Sie unter www.mit-ingersheim.de – Unsere Themen:  G – Gespensterhäuser = der noch andauernde jahrelanger 8 Häuser-Leerstand in  Brühl II, Exposé, Interessentenbogen mit 3 Vorgaben (= ähnlich dem Punktesystemvorschlag der SPD),  Eigenentwicklung und unter Z wie Zweckentfremdungsverbot.

 

Die aktuelle Lage – Rezession, „Transformation“ in der Automobilindustrie, Gewerbe- u. Einkommenssteuereinbrüche, Kurzarbeit, Entlassungen/Arbeitslosigkeit, gesättigte Märkte, Weltwirtschaftskrise…... Wohin geht die Reise?

 

Sicher ist, dass die fetten Jahre vorbei sind. Es wird Zeit zu erkennen, dass das vorgestrige „es geht immer weiter so - Wachstum“ hoch defizitär, massive Folgekosten (z.B. reichen die Schulräume der Grundschule?) behaftet und in einer Abwärtsspirale gelandet ist.

 

Eine Gemeindefinanzierung durch ständige Erschließungen von Bau-/Gewerbegebieten ist weder rentabel, geschweige denn generationengerecht oder gar nachhaltig.

 

Wasser = Lebensmittel Nr. 1 + fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Böden = wichtigster, lokaler Ernährungsfaktor + eine „saubere“ Umwelt = sind überlebens wichtig. Dies gelingt  nur durch eine maßvolle, ortstypische, bescheidene Entwicklungen.

 

Fazit: Korrekte Analyse der Situation. Kostenkontrolle: klare, richtige Berechnung von notwendigen Investitionen gemäß dem staatlichen Auftrag des „sorgsamen, verantwortlichen und wirtschaftlichen Umgangs mit Steuergeldern“. Ingersheim hat riesige Zukunftsaufgaben…...

 

Erfreulicherweise gab es am Di. 4.8., Corona bedingt verspätet, eine Anwohner Informationsveranstaltung zu den Baumaßnahmen in den Beeten I. Um den Mehrbedarf an Löschwasser bei einem Brand im neuen Gewerbegebiet für die Feuerwehrfehr zu decken, ist ein größeres Frischwasserleitungsrohr nötig. Dies wird mit einer kompletten Erneuerung aller Tiefbau-Leitungsarbeiten in Beeten I verbunden. Herr Lenz/ Fa. Syna (Strom/Gas), Mitarbeiter der Fa. Amos/Bauunternehmen, Herr Westram/ausführendes Planungsbüro und unsere Verwaltung/ Frau Bürgermeisterin Haist und Herr Schnabel erklärten und beantworteten all die vielen Fragen der ca. 40 anwesenden Anwohner. Ja, es gäbe Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Probleme haben. Sie erhalten Unterstützung.

 

Da ich als Gemeinderätin angesprochen, angerufen, angeschrieben wurde, habe ich als Zuhörerin an dieser Sitzung teilgenommen. Diese Veranstaltung war ein Musterbeispiel an Bürgerinformation.

 

Was sind die Aufgaben der Bürgermeisterin/Verwaltung? Was die von Gemeinderäten?

 

Bringen Sie sich als mündige Ingersheimer Bürger in der Gemeinde ein. Gestalten Sie mit, reden Sie mit, machen Sie mit = dies ist gelebte Demokratie.  msp


Beeten I und II

Die Baumaßnahmen in Beeten I sollen zeitnah beginnen. Leider fühlen sich die Bewohner sehr schlecht informiert. Dabei entsteht der Eindruck, dass die Baumaßnahme ausschließlich am Schreibtisch geplant wurde, ohne auf die Bedürfnisse vor Ort einzugehen. So ist derzeit  u.a. das Thema Müllentsorgung während der Baumaßnahmen ungeklärt. Eine vage Aussage seitens der Verwaltung, dass "eigentlich" alles geklärt sein sollte, führt nicht dazu, dass die Anwohner ausreichend Vertrauen gwinnen, dass wirklich alles geklärt ist.

MiT fordert auf hier den Dialog mit den Bewohnern zu suchen und für die konkreten Themen konkrete Lösungen herbeizuführen. Ein Verweis darauf, dass eine andere Stelle / ein anderes Unternehmen zuständig sei, reicht hier nicht aus.

 

Am Dienstag, den 27. Juli 2020 findet die Sitzung des Verwaltungsausschusses u.a. zum Thema Beeten II statt. Die aktuelle Planung des Vorhabens zeigt deutlich, dass für das Baugebiet eine zweistellige Millionensumme umgesetzt werden muss. Nach derzeitigem Planungsstand fällt für die Gemeinde dabei ein niedriger Millionenbetrag als Einnahme ab.

MiT fordert, dass Einnahmen aus dem Verkauf von Grund und Boden für nachhaltige Investitionen eingesetzt wird und nicht zum Schließen der diversen Haushaltslöcher.

MiT fürchtet zudem, dass die derzeit geplanten Einnahmen nicht ausreichen werden, um alle anstehenden Aufgaben und Eventualitäten, die bei der Erschließung eines derart großen Gebiets auftreten können abzudecken. Sollte das Vorhaben zu Verlusten führen, so wäre wertvoller Ackerboden verloren, ohne, dass die Gemeinde mit den Einnahmen nachhaltige Investitionen tätigen könnte.


Jakobs-Kreuzkraut

Jakobs-Kreuzkraut steht derzeit in voller Blüte. Die hübsch anzusehende Pflanze ist in allen Teilen giftig. Der enthaltene Stoff, gilt als leberschädigend. Ferner verursacht die Pflanze Husten-. und Juckreiz. Kommt das Kraut mit der Mahd in das Heu für die Tierfütterung kann dies bei den Tieren zu schweren Krankheiten führen. Insbesondere Pferde bekommen schwere Koliken, die sogar tödlich enden können.

MiT empfliehlt, insbesondere Eltern von (kleinen) Kindern, sich mit der Pflanze vertraut zu machen, damit diese nicht für einen Blumenstrauß gepflückt wird.

Stückle- und Wengertbesitzern empfiehlt MiT die Pflanze auszustechen und durch regelmäßige Mahd der Flächen klein zu halten.

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