Veröffentlichungen in der Presse



Stellungnahme unserer MiT-Gemeinderätin Spahlinger zum Artikel "Dämpfer für Spahlinger"

Leider haben sich in dem Artikel der Bietigheimer Zeitung vom 03.04.2020 von Hrn. stellv. Redaktionsleiter Palitzsch kleine Unschärfen eingeschlichen.

 

 

 

1. Ich bin Gemeinderätin der MiT-Gruppe. Sie haben versehentlich WIR geschrieben.

 

2. Mit dem Schreiben des Landratsamts vom 03.03.2020 wurde der Gemeinderat Ingersheim darüber informiert, dass die Wahl von Simone Haist zur Bürgermeister von Ingersheim nicht zu beanstanden sei. Darüber habe ich mich gefreut.

 

und

 

3. in der Gemeinderats-Sitzung am 31.03.2020 aus dem besagten Schreiben zitiert:

 

"Nach §42 Abs. 6 GemO hat ein vom Gemeinderat gewähltes Mitglied die Bürgermeisterin in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung zu vereidigen. ..."

 

Hier steht nichts von stellv. Bürgermeister bzw. stellv. Bürgermeisterin, dies war ein Vorschlag der Verwaltung (siehe Link aus dem Ratsinformationssystem - Vorlage: https://www.ingersheim.de/ris/V_20200323_155247_GR_31.03.2020_Top%205.pdf)

 

4. Ich habe keine Diskussion über Frau Hallmann führen wollen.

Vielmehr war es mir ein Anliegen, da mit Frau Haist nach 24 Jahren Bürgermeister Godel, eine andere, neue Zeit ansteht, eine Diskussion darüber anzuregen, ob die Einsetzung und Verpflichtung von Frau Haist nicht durch ein jüngeres Mitglied des Gemeinderats durchgeführt werden könnte.

 

 

Die anschließenden Reaktionen war für mich sehr erstaunlich.

Stellungnahme unseres Teammitglieds Glaser zum Artikel "Anwohner sollen mitziehen"

 

Sehr geehrter Herr Palitzsch,

 

leider kann Ihr Artikel nicht unkommentiert bleiben, denn er berücksichtigt einige Punkte nicht.

 

In Ihrem Artikel haben Sie nicht erwähnt, dass zusätzlich zu den Kosten für die "Wassersanierung" - die bezüglich der Anwohner nur die Zuleitungen - nicht die Abwasserleitungen umfasst -  noch die Kosten für die neuen Stromanschlüsse bei vielen Anwohnern hinzu kommen. Die SYNA beabsichtigt ja im Rahmen der Gesamtmaßnahmen, die bestehenden - und bis heute problemlos funktionierenden - Dachzuleitungen abzuschaffen und für jedes einzelne Haus einen Erdzugang zu verlegen. Hier kommen auf die Hauseigentümer mindestens nochmals Kosten in Höhe von ca. EUR 3000.- zu, um die hausinternen Anschlüsse anpassen zu lassen. Leider gibt es bis heute - trotz Nachfrage - noch keine Aussage der SYNA zu den tatsächlich zu erwartenden Kosten. Weiter geht es mit eventuellen Kosten für die Verlegung eines Gasanschlusses durch die SYNA und ggf. Glasfaser durch die Telekom. Alles Punkte, die ich Ihrem Artikel vermisse. Die Überschrift Ihres Artikels "Anwohner sollen mitziehen" müsste richtigerweise lauten "Anwohner müssen mitbezahlen". Und das unter Umständen mit bis zu EUR 10.000.- pro Haus(anschluss).

 

Die Straße "In den Beeten" ist zwar formell eine Sackgasse, doch leider wird sie verstärkt als "Umgehungsstraße" genutzt. Insbesondere in Zeiten des Berufsverkehrs nutzen viele Autofahrer aus Bietigheim, die in Richtung Besigheim fahren wollen, verbotenerweise den Feldweg (ab der Zufahrt in das neue Industriegebiet) an der Gärtnerei Willmann vorbei und dann die Straße "In den Beeten". In den Sommermonaten herrscht in der Straße und auf dem Feldweg ein reger (und auf dem Feldweg oft sehr rüder) Autoverkehr zum und vom Waldspielplatz/Grillplatz. Statt "wechselseitiges Parken" wäre es sinnvoller, die Straße tatsächlich zur Sackgasse zu machen und die Durchfahrt zu verhindern. Eine Schranke nach der Zufahrt zur Gärtnerei Willmann würde alle "Probleme" beseitigen.
Hätte Herr Dipl.-Ing. Westram mal mit einigen Anwohnern gesprochen, hätte er sehr schnell erfahren, dass es früher in der Straße "In den Beeten" erlaubt war, auf beiden Seiten zu parken. Damit ergab sich automatisch ein "wechselseitiges Parken". Dies wurde vor einigen Jahren jedoch von der Gemeinde geändert. Warum? Es gab zwar damals manchmal Situationen, dass Anwohner nicht aus den schmalen Zufahrten zu ihren Häusern in die Straße einbiegen konnten, da gegenüber geparkt wurde. Dies hätte sich jedoch mit einer einfachen "Zick-Zack-Linie" - jeweils gegenüber der Zufahrt (von denen es eine Vielzahl "In den Beeten" gibt) lösen lassen. 
 
Genau genommen gibt es "In den Beeten" kein Verkehrsproblem. Das Problem ist der (verbotene) "Schleichverkehr" über den Feldweg an der Gärtnerei Willmann vorbei und der Verkehr zum und vom Waldspielplatz/Grillplatz. Wenn dieser verhindert wird, ist jede weitere Diskussion überflüssig.

 

Überhaupt - wurde in der Vorbereitung zu den ganzen Maßnahmen auch nur ein einziger Anwohner mit einbezogen? Mir ist nichts bekannt. Weder von Seiten der Gemeinde, noch von Seiten des Ingenieurbüros. Das ist sehr schade.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Helmut Glaser